26.03.2015

Faszinierende Boliden auf der Nordschleife

• ADAC Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen am 11. und 12. April

• Scuderia Glickenhaus bringt spektakulären Prototypen

• Noch mehr Marken- und Modellvielfalt in der Topklasse

Am letzten Märzwochenende startet der erste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft und setzt damit den Startschuss für die Nordschleifen-Saison. Damit beginnt auch endgültig die heiße Phase in den Vorbereitungen auf das ADAC Zurich 24h-Rennen im Mai: Zwei VLN-Läufe und das ADAC 24h-Qualifikationsrennen stehen den Teams zur Verfügung, um ihre Boliden auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten. Über 160 Teilnehmer beim VLN-Start zeugen vom riesigen Interesse am Endurancesport auf der längsten und schönsten Rennstrecke der Welt. Und auch für das Qualifikationsrennen deutet sich ein faszinierendes Starterfeld an: Platzhirsche fighten gegen Exoten, Newcomer und alte Hasen – das Wochenende vom 11. bis 12. April sollte sich kein Fan entgehen lassen. News und Infos zum 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Zwei Tage lang können die Teams sich beim Qualifikationsrennen Mitte April perfekt auf das 24h-Rennen vorbereiten. Denn das Wochenende bietet ihnen jede Menge Fahrzeit. Darunter sind auch ein Abendtraining am Samstag, das die Simulation des Geschehens in der Nacht ermöglicht sowie das sechsstündige Rennen: eine hoch willkommene Gelegenheit, die viele Top-Teams gerne nutzen. Denn das Geschehen auf der Nordschleife verspricht in diesem Jahr noch einmal bunter und vielfältiger zu werden. Zudem werden erstmals bis zu 15 Plätze im Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen hier ausgefahren. Und: Die Piloten haben an diesem Wochenende auch die Möglichkeit, ihre persönliche Nordschleifenqualifikation nachzuweisen, die für den 24h-Start notwendig ist.

Markenvielfalt: Bentley und neuer Lexus am Start

Bei diesen Vorzeichen ist logisch: Die Top-Teams haben lebhaftes Interesse am Qualifkationsrennen – zumal der Wettbewerb um eine der begehrtesten Trophäen im Langstreckensport noch einmal härter geworden ist. Zu den beim 24h-Rennen 2014 siegreichen Audi R8 LMS ultra und den BMW Z4 GT3, die beim Qualifikationsrennen im Vorjahr einen Vierfachsieg holten, gesellen sich auch diesmal wieder die bildschönen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und – natürlich – die Porsche 911 GT3. Würze wird das Geschehen im Qualifikationsrennen durch den Start der Newcomer erhalten. Das Toyota-Werksteam setzt in der Top-Klasse einen Lexus LFA Code X (Klasse SP-Pro) ein und bringt außerdem einen brandneuen Lexus RC in der „kleinen“ Klasse SP3T. Erstmals ist Bentley mit dem Continental GT3 werksseitig am Start: Zwei der edlen Briten-Renner gehen sowohl beim Qualifikationsrennen als auch beim 24h-Rennen an den Start. Auch der Nissan GT-R Nismo GT3 wird wieder auf die Strecke gehen: Die Brüder Tobias und Michael Schulze setzen den Nipon-Racer ein.

Spektakulär: James Glickenhaus setzt Supersportwagen auf die Räder

Für einen atemberaubenden Hingucker sorgt außerdem James Glickenhaus: Der autoverrückte amerikanische Investment-Banker bringt mit dem SCG 003 C einen 3,5 Liter-Turbo mit der Optik eines Supersportwagens an den Start. Gleich zwei der spektakulären Fahrzeuge will seine Scuderia Cameron Glickenhaus einsetzen, die allerdings ein besonderes Zulassungsverfahren absolvieren müssen. Dazu sieht das Reglement die Klasse „SP-X“ vor, die hilft, besonderen Fahrzeug-Projekten den Weg auf die Nordschleife zu ebnen. Rennleiter Walter Hornung freut sich auf das US-Fahrzeug: „Projekte wie dieses bereichern das Starterfeld ungemein. Wenn neben den faszinierenden GT3-Fahrzeugen auch solche „Exoten“ um die Spitzenpositionen mitkämpfen, ist das für die Fans ebenso attraktiv, wie für uns Organisatoren und die Aktiven.“ Vor der Zulassung wird der US-Bolide allerdings auf Herz und Nieren gecheckt. Schließlich sollen die sportlichen Chancen für alle Spitzenfahrzeuge gewahrt bleiben – und natürlich muss das Fahrzeug auch in Sachen Sicherheit auf dem neuesten Stand sein. Walter Hornung beschreibt das Vorgehen: „Mit unseren Experten im gemeinsamen Technikausschuss von DMSB, VLN und ADAC Nordrhein und der von ihnen erarbeiteten Balance of Performance verfügen wir aber auch über genau das richtige Instrumentarium, um für alle Beteiligten faire Chancen sicherzustellen.“

26. März 2015

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