14.05.2015

Stimmen von der Vorab-Pressekonferenz

Im Vorfeld des ADAC Zurich 24h-Rennens standen Uwe Alzen (Haribo Racing Team, Mercedes-Benz SLS AMG GT3, #8), Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team, BMW Z4 GT 3, #26) und Christopher Haase (Audi Sport Team Phoenix, Audi R8 LMS, #1) den anwesenden Medienvertretern bei der Vorab-Pressekonferenz Rede und Antwort. Dabei gaben die drei Rennprofis einen Ausblick auf das bevorstehende Rennwochenende auf dem Traditionskurs in der Eifel; unter anderem nahmen sie Stellung zu der aktuellen Situation mit den neuen Sicherheitsmaßnahmen für Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife.

Uwe Alzen:Natürlich will keiner mit Speed-Limits fahren aber wir müssen mit den Bedingungen leben, die wir jetzt haben. Besonders nach einem Fahrerwechsel ist es in der ersten Runde schwierig, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle den Speed-Limiter zu drücken. Das Haribo Racing Team hat für 2015 die Marke gewechselt, von Porsche zu Mercedes. Nach dem Qualifikationsrennen haben wir unser Fahrzeug komplett revidiert. Der SLS AMG GT3 ist jetzt sehr gut zu fahren. Deshalb glaube ich, dass wir mit unserer starken Fahrerbesetzung ganz vorne ein Wörtchen mitreden können. Einziger Nachteil: Wir haben nur ein Auto im Feld. Da gilt es, die Balance zwischen schnell fahren und ankommen zu finden. Da das 24h-Rennen auf dem Nürburgring sehr speziell ist, muss das Auto gut fahrbar sein. Eine perfekte Abstimmung ist enorm wichtig, alle Fahrer müssen sich zu jeder Zeit im Auto wohlfühlen. Das Top-30-Qualifying ist eine tolle Geschichte, und wir werden alles geben, um dort möglichst weit vorne zu landen.

Jörg Müller: Unser BMW Z4 GT3 ist absolut konkurrenzfähig, und wir sind nicht hier, um das Feld zu füllen. Unser Ziel ist, das Rennen zu gewinnen. Die Fahrzeuge sind perfekt aussortiert, und wir haben ein gutes Team. Aber ich denke, alle Favoriten haben gute Chancen. Der Startplatz ist bei einem 24h-Rennen nicht ganz so wichtig wie bei einem Sprintrennen. Trotzdem versucht man natürlich, möglichst weit vorne zu stehen, um nicht schon in der Startphase wertvolle Zeit auf die Spitze einzubüßen. Letztes Jahr haben wir uns im Qualifying Platz zwei gesichert, da wollen wir auch morgen wieder hin. Ich denke von den Rundenzeiten her werden wir trotz Speed-Limit auf Vorjahresniveau liegen. Denn einige Abschnitte der Nordschleife wurden neu asphaltiert und sind jetzt schneller als vorher.

Christopher Haase: Wir gehen beim 24h-Rennen zum ersten Mal mit dem neuen Audi R8 LMS an den Start. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wurde das Fahrzeug umfangreich überarbeitet: Aerodynamik, Fahrwerk und Getriebe sind unter anderem neu. Und auch wenn der neue R8 in dieser Form noch kein 24h-Rennen bestritten hat, wollen wir um den Sieg kämpfen. Allerdings sind die Fahrzeuge auf der Nordschleife ganz besonderen Belastungen ausgesetzt. Die Tempolimits funktionieren für uns reibungslos, und wir können per Knopfdruck die entsprechende Geschwindigkeit einstellen. Es waren dafür keine Setup-Änderungen am Fahrzeug notwendig. Zunächst steht jetzt eine gutePlatzierung im Qualifying auf unserer Wunschliste ganz oben, denn wir wollen von Beginn an ganz vorne mit dabei sein.

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