12.05.2018

Balance of Performance für Rennen angepasst

• Mehr Ladedruck für BMW, weniger Gewicht für Audi

• Entscheidung nach Top-30-Qualifying

• Ausgeglichener Wettbewerb Ziel der BoP

Der Technikausschuss um Norbert Kreyer hat die Balance of Performance (BoP) für das 46. ADAC Zurich 24h-Rennen noch einmal leicht angepasst. Nach den deutlichen Zeitverbesserungen von Porsche, Mercedes-AMG und Aston Martin im Top-30-Qualifying am Freitagabend wurden die Einstufungen für die GT3-Fahrzeuge von BMW und Audi für das Rennen geändert. Den BMW M6 GT3 wurde ein leicht erhöhter Ladedruck für den Turbo-Motor zugestanden, die Audi R8 LMS dürfen mit 10 kg weniger Gewicht in den „Eifel-Marathon“ gehen.

Bereits vor Beginn des Wochenendes war mit den beteiligten Herstellern vereinbart worden, dass sich der Ausschuss nach dem Top-30-Qualifying noch einmal zusammensetzt. „Wir hoffen, dass wir im Rennen nicht überrascht werden, sind aber zuversichtlich“, sagt Kreyer: „Unsere Entscheidungen treffen wir immer gemeinsam.“ Der Technikausschuss besteht aus drei Personen, die finale Entscheidung wird letztlich von einem fünfköpfigen Gremium getroffen, in das auch die Rennleitung einbezogen ist. In der Beurteilung der Konkurrenzfähigkeit der unterschiedlichen Fahrzeuge werden Parameter wie Motorleistung, Aerodynamik, Effizienz, Reifen, Gewicht und Top-Speed gegeneinander abgewogen und daraus die BoP für das 24h-Rennen erstellt.

„Wir entscheiden ausschließlich nach Fakten, basierend auf Runden- und Sektorenzeiten des Wochenendes, aber auch des 24h-Qualifikationsrennens, der VLN-Läufe und vom 24h-Rennen des vorigen Jahres“, erklärt Kreyer. „Dabei hat sich zwar gezeigt, dass sich auch BMW und Audi im Top-30-Qualifying verbessert haben und ihre absoluten Top-Zeiten gefahren sind, aber hinter Porsche und Mercedes-AMG ein bisschen zurückhingen.“ Das Ziel der BoP ist ein möglichst ausgeglichener Wettbewerb der beteiligten Hersteller.

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