21.05.2021

FIA WTCR: Top Besetzung beim Saisonauftakt

Der Countdown im FIA Tourenwagen-Weltcup (WTCR) läuft: Beim ADAC TOTAL 24h-Rennen startet die höchste internationale Tourenwagenserie in die neue Saison. 22 Piloten haben sich fest eingeschrieben – und in diesem Jahr gibt es einen kräftigen deutschen Akzent im Starterfeld. Das deutsche Team All-inkl.com bringt gleich vier Honda Civic Type R TCR an den Start. Im Starterfeld vertritt mit Luca Engstler (Hyundai Elantra N TCR) ein ausgewiesener TCR-Spezialist die deutschen Farben. Und eines steht schon jetzt fest: In der WTCR wird es zur Sache gehen. Dafür bürgt nicht nur der spektakuläre Saisonauftakt auf der längsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt. Auch die fahrerische Qualität passt: Die Piloten aus zwölf Nationen repräsentieren 63 WTCR-Rennsiege und zehn FIA Weltmeistertitel.

Angesichts des hochkarätigen Starterfeldes mit Fahrzeugen von fünf Herstellern ist der Deutsche Luca Engslter bescheiden: „Ich ordne mich nicht in der Spitzengruppe ein, sondern sehe mich nach wie vor als Rookie“, sagt der Wiggensbacher in Diensten des Hyundai-Werksrennstalls. Kein Wunder, schließlich tritt er etwa gegen die bisherigen WTCR-Titelträger Yann Ehrlacher, Norbert Michelisz und Gabriele Tarquini an. Und mit Yvan Muller, Thed Björk und Rob Huff sind zudem insgesamt sechs Meistertitel in der FIA-Tourenwagen-WM als Vorgänger-Rennserie im Starterfeld repräsentiert. „Erst nach ein paar Rennen werden sich wohl die Titelfavoriten herauskristallisieren“, schätzt Luca Engstler. Insgesamt 16 Rennen an acht Wochenenden haben die Piloten am Ende Zeit, ihren Meister 2021 zu küren.

Deutsches Team befeuert die Honda-Titelfavoriten

Einige der Titelkandidaten starten auf den Honda Civic Typ R TCR der deutschen All-inkl.com-Mannschaft: Mit Tiago Monteiro (POR), den Argentiniern Nestor Girolami und Esteban Guerrieri sowie Atitila Tassi (HUN) gehen vier Top-Piloten für das Team an den Start. „Die Vorfreude ist bei alle unseren Teammitgliedern sehr, sehr groß“, sagt All-Inkl.com-Teammanager Dominik Greiner. „Beim Ehrgeiz mache ich mir auch keine Sorgen, alle im Team brennen auf die neue Saison und möchten diese Saison gerne wieder mit einem Top-Ergebnis abschließen.“ Gerade auf der Nordschleife bewies die Mannschaft aus dem sächsischen Friedersdorf im vergangenen Jahr ihr Potenzial: Girolami holte die Pole für das erste WTCR-Rennen, das Guerrieri gewann. Tassi belegte im zweiten Heat mit P3 einen Podiumsplatz. Der Erfolgsfaktor? „Unsere Fahrer kommen gut mit der Strecke zurecht und konnten in den vergangenen Jahren schon gute Erfahrungen und Ergebnisse sammeln“, verrät Greiner. Gute Aussichten also für die WTCR-Rennen auf dem Nürburgring.

FIA-WTCR-Piloten sammelten Nordschleifenkilometer

Es ist kein Geheimnis: Auf der Nordschleife zählt jeder Meter Fahrpraxis. Wer hier vorne dabei sein möchte, muss die Strecke aus dem Effeff kennen. Durch den verhältnismäßig späten Saisonstart der FIA WTCR nutzten besonders viele Fahrer in diesem Jahr deshalb die Gelegenheit und machten sich mit der Strecke vertraut. Tom Coronel (Audi), Nestor Girolami (Honda), Jean-Karl Vernay (Hyundai), Luca Engstler (Hyundai), Mikel Azcona (CUPRA), Nathanael Berthon (Audi) und Frederic Vervisch (Audi) waren bei den Läufen der NLS oder beim 24h-Qualirennen am Start. Klarerer Fall: „Durch den späten WTCR-Saisonstart haben viele Fahrer die NLS-Läufe genutzt, die eine gute Testmöglichkeit bilden. Zudem nutzen einige Piloten die Events natürlich auch für ihre Permits“, sagt All-inkl.com-Teammanager Dominik Greiner.

Nun bleiben die letzten Schritte vor Saisonstart. Luca Engstler etwa beschreibt: „Am Mittwoch vor dem 24h-Qualirennen waren wir zu Testfahrten auf der Nordschleife, um mit dem Elantra die notwendigen Anpassungen für den Saisonstart vorzunehmen. Jetzt fühlt sich das neue Auto gut an auf der Strecke. Nach dem 24h-Qualirennen, bei dem ich im i30 N antrete, steht noch der ein oder andere WTCR-Test an.“ Und auch im Honda-Lager sind nur noch letzte Vorbereitungen zu treffen. Dominik Greiner: „Ich denke, wir sind gut vorbereitet. Unsere Mechaniker haben nach dem Saisonende im November die WTCR Fahrzeuge komplett zerlegt und revidiert und diese dann gründlich wiederaufgebaut. Anfang des Jahres waren wir bereits in Aragon zu Testfahrten und rücken bis zum Saisonstart im Juni nochmals zu Tests aus.“

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