06.06.2021

News und Stimmen nach 23h

In den letzten Stunden spitzt sich die Lage an der Spitze zu. Es führt wieder der #98 ROWE Racing BMW M6 GT3 vor dem #911 Manthey Porsche 911 GT3 R. Bei beiden Teams steht nur noch ein Boxenstopp aus, das wird ein Kampf bis zum letzten Meter. Das Verfolgerfeld dünnt sich durch noch einmal dramatisch aus. U.a. müssen Land Motorsport (#29 Audi) und ROWE Racing (#1 BMW) nach Unfall bzw. technischem Defekt abstellen. Gute Chanen auf einen Podestplatz hat noch der Schubert BMW M6 GT3, aber auch möglicherweise der Sieger des Duells zwischen dem #44 Falken Motorsport Porsche und #7 Getspeed Mercedes AMG GT3.

Auf Rang 20 liegt mit dem KTM X-Bow GTX von Stuck / Stuck / Kofler der schnellste nicht-GT3 Teilnehmer.

#1 Catsburg / Edwards / Eng / Yelloly (BMW M6 GT3)

13:06 Uhr: Wird ins Fahrerlager geschoben.

Philipp Eng: "Ich habe nach dem Restart mega viel Spaß gehabt, es war fast wie im Top-Qualifying, weil ich für ein paar Runden keine Autos vor mir hatte. Aber dann war auf einmal nicht mehr die volle Leistung da. Deshalb musste wir das Auto abstellen. Es wäre natürlich für das Team schön gewesen, im letzten 24h-Rennen mit dem M6 und mit der #1 Catsburg / Edwards / Eng / Yelloly (BMW M6 GT3) nochmal wie im vergangenen Jahr zu gewinnen. Aber so ist Motorsport, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Aber immerhin ist die Nr. 98 noch gut im Rennen. Persönlich bin ich sehr enttäuscht. Ich hatte seit Donnerstagabend bis eben zum Restart nicht im Auto gesessen und hatte mit einfach aufs Fahren gefreut. Die rote Flagge war die richtige Entscheidung, hat aber uns nicht geholfen, da wir gefühlt 15 Minuten an der Box stehen mussten.".

Teamchef Hans-Peter Naundorf: "Der Schaden an der #1 Catsburg / Edwards / Eng / Yelloly (BMW M6 GT3) war ein Elektrikdefekt an einem Kabel im Motorenbereich."

#3 Dumas / Andlauer / Müller / Vanthoor (Porsche 911 GT3 R)

13:57 Uhr: Einschlag im Bereich Brünnchen als Folge eines Schadens, verursacht durch den Abflug des #29 Land Audi.

#4 Christodoulou / Engel / Metzger / Stolz (Mercedes-AMG GT3)

Maro Engel: "Ich bin ok. Körperlich jedenfalls. Wir kamen im Überrundungsverkehr in den Tiergarten, dort habe ich die Situation falsch eingeschätzt und dachte mein Vordermann hätte mich gesehen. Hatte er aber nicht – eine klassische Nordschleifensituation. In der Anbremsphase zur Hohenreinschikane kam es zum Kontakt und ich drehte mich weg. Danach war ich Passagier. Schade. Es tut mir leid – auch für Mercedes-AMG und mein Team."

#11 Beretta / Stippler / Schramm / Thiim (Audi R8 LMS)

12:51 Uhr: bleibt nach Ausritt mit Leitplankenkontakt Ausgangs Schwalbenschwanz stehen

#18 Imperatori / Burdon / Liberati / Holzer (Porsche 911 GT3 R)

13:06 Uhr: Einschlag von Josh Burdon im Bereich Hatzenbach

#19 Jefferies / Di Martino / Zimmermann / Fontana (Lamborghini Huracan GT3 Evo)

Axcil Jefferies: "Wenn man überlegt wo wie nach dem Zwischenfall in der ersten Stunde stehen, macht es keinen Sinn, irgendein Risiko einzugehen. Wir wollen jetzt einfach das Rennen beenden. Das Auto fährt sich gut und die Strecke ist okay."

#20 Krohn / Klingmann / Sims / Dusseldorp (BMW M6 GT3) Stef Dusseldorp:

„Die rote Flagge kam kurz bevor ich ins Auto steigen sollte. Deswegen bin ich den Start gefahren. Kurzer Stint, neue Reifen, wenig Benzin – die ersten Runden waren fantastisch. Erst am Ende der zweiten Runde hatte ich etwas Verkehr. Mit den ganzen Boxenstopps ist es schwer einzuschätzen, wo wir liegen. Wir haben ein gutes Setup und das Auto ist toll. Wir pushen und sehen, wo wir landen.“

Torsten Schubert: "Wir ziehen den letzten Boxenstopp wohl vor. Mit einer Podiumsplatzierung wird es schwierig, weil nun die Tankzeiten entscheidend sind. Das Wetter schaut auch noch nicht ganz stabil aus, es können also noch viele Dinge passieren.Schauen wir mal dass wir die letzten 75 Minuten noch gut über die Bühne bringen."

#29 Mies / van der Linde / Rast / Vervisch (Audi R8 LMS)

13:56 Uhr: der Land Audi an der Hohen Acht eingeschlagen

#33 Bachler / Werner / Preining / Arnold (Porsche 911 GT3 R )

Thomas Peining hat nach einem Dreher an Lance-David Arnold übergeben: „Wir waren uns nicht sicher, welche Reifenmischung wir fahren sollen, da keine gewußt hat, wie es auf der Nordschleife aussieht. Auf der 33 sind wir mit der weichen Mischung gestartet und auf der 44 mit medium. Unser Reifen war überfordert und hat richtig überhitzt. So ein Fehler sollte nicht passieren und geht auf meine Kappe. Trotz des Drehers sind wir noch auf Platz zehn.“

#77 Harper / Hesse / Verhagen / Farfus (BMW M6 GT3)

Neil Verhagen: „Ich hatte schon Angst, dass es Probleme wegen des Mindestrundenanzahl gibt, aber das hat sich geklärt. Ich habe so stark gepusht wie ich konnte. Ich bin zufrieden. Das erste Mal in einem GT3 das 24h-Rennen zu fahren, werde ich nie vergessen.“

#98 De Phillippi / Tomczyk / van der Linde / Wittmann (BMW M6 GT3)

Martin Tomczyck: „Wir haben nicht mehr viel Zeit. Es ist ein Sprintrennen mit viel Risiko. Die Pace hat spürbar angezogen. Wir sind gut im Rennen, mal schauen, was rauskommt.“

#23 Neuffer / Aust / Menzel / Seefried (Porsche 911 GT3 R)

Marco Seefried: „Wir hatten das Glück, dass unser Auto nach dem Abbruch und mit den 20 Litern, die wir jetzt nachtanken durften, quasi voll war. Deswegen konnten wir lange draußen bleiben. Das einzige, mit dem wir uns vielleicht verzettelt haben, war die Reifenwahl. Wir waren mit einer Soft-Mischung draußen und Medium wäre die bessere Wahl gewesen. Wir kamen aber trotzdem gut über die Distanz.“

#29 Mies / van der Linde / Rast / Vervisch (Audi R8 LMS)

Christopher Mies resümiert seinen Stint: "Es war sehr intensiv. Es hat jetzt ein bisschen den Charakter eines 24h-Rennens verloren. Wir sind mehr wie in einem Sprintrennen, ich komme mir vor wie im ADAC GT Masters, wenn ich ehrlich bin. Es geht ganz schön hart zur Sache da draußen. Ich hatte einen schönen Fight mit Marciello und Beretta im anderen Audi. Das hat Spaß gemacht. Jetzt müssen wir sehen, wo wir am Ende rauskommen und wie es sich mit den Pitstop-Sequenzen verhält."

#98 De Phillippi / Tomczyk / van der Linde / Wittmann (BMW M6 GT3)

Marco Wittmann: „Schwer zu sagen, ob der Abbruch gerechtfertigt war, aber die Sicherheit geht auf jeden Fall vor. Wenn man den nächsten Streckenabschnitt nicht richtig einsehen kann, dann wird es natürlich schwierig und gefährlich. Es war natürlich Schade für uns und für die Fans, dass die Unterbrechung so extrem lang war. Aber so ist nun mal das Eifel-Wetter. Die Nacht ist schon etwas Besonderes. Wenn man es durch die Nacht schafft, ist es einfach das Sahnehäubchen. Jetzt werden die letzten Stunden volle Attacke gefahren und man sieht, dass keine Kompromisse gemacht werden. Jetzt wird absolutes Limit gefahren.“

#115 Schmidtmann / Hammel / Breuer / Heinemann (KTM X-BOW GTX)

Heiko Hammel: "Der Stint war ganz okay, aber hektisch, weil die GT3-Autos alle im Infight sind. Es ist quasi ein Sprintrennen, da muss man schauen, dass man aus dem Weg kommt. Leider hat uns eine Reparatur an der Hebeanlage gestern wohl den Klassensieg und einen Top-20-Platz gekostet."

#125 Beckmann / Hass / Strycek / Schulten (Opel Manta)

Jürgen Schulten: „Ich hatte eine Berührung mit einem Mercedes in der Hohenrain Schikanes. Dann sind wir beide in die links Leitplanke gerutscht.“

#172 Fugel / Monteiro / Totz / Girolami (Honda Civic TCR)

Cedrik Totz blickt zurück: "Donnerstagabend hatte ich leider einen kleinen Fehler gemacht und wurde in einer Code-60-Zone mit 67 km/h registriert. Mein Fehler. Eben haben wir nochmal eine Zeitstrafe bekommen, da gab es aus unserer Sicht ein paar Unklarheiten, aber so ist Rennsport. Jetzt schauen wir mal wo wir landen."

#231 Wartenberg / Adelt / Drinkwater / Klemund (BMW M240i Racing)

fährt einem Sieg im BMW M240i-Cup entgegen. Der Vorsprung auf #230 Ramirez / Allen / Rettich / Reicher (BMW M240i) beträgt rund drei Runden

#311 Moetefindt / Otto / Wolter / Wüstenhage (Porsche Cayman GT4)

13:43 Uhr: Bleibt im Bereich Eschbach stehen

#911 Cairoli / Christensen / Estre / Kern (Porsche 911 GT3 R)

Kevin Estre: "Es war eng, wir sind alle allerletzte Rille gefahren. Jeder hat alles gegeben. Man merkt, dass nur noch drei Stunden zu fahren sind und es jetzt um die Wurst geht. Diese paar Runden waren krasser als alle vorher. Das beste Tempo haben wir im Moment anscheinend nicht, wir müssen noch Gas geben, um auf Platz eins zu kommen."

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