25.09.2020

Vier Freunde aus dem Tal und ein Kindheitstraum

Zugegeben: Die reinrassigen Amateure, die aus Spaß an der Freude am Lenkrad sitzen, sind beim ADAC TOTAL 24h-Rennen seltener geworden. Aber natürlich gibt es sie auch weiterhin. Der Weg vom Touristenfahrer über die RCN bis hin zu NLS und 24h-Rennen ist für begeisterte Hobbypiloten ohne weiteres möglich. Das beweist ein Team, welches 2020 seine 24h-Premiere feiert: Florian Haller, Daniel Fink, David Lanthaler und Johannes Wegner treten im BMW 325i mit der Startnummer #151 an. Dabei verbindet man ihre Südtiroler Heimat sonst eher mit saftigen Almwiesen, tollen Bergpanoramen und einer unwiderstehlichen Mischung aus Tiroler und italienischem Charme.

„Wir sind die Underdogs im Starterfeld und fühlen uns mit dieser Rolle pudelwohl“, sagt David Lanthaler, mit 30 Jahren der Jüngste im Quartett. „Unser großes Ziel ist das Ankommen. Wir werden kämpfen und alles geben, um diesem 24h-Traum ein Happy End zu geben.“ Er stammt wie die Kollegen aus dem Passeiertal. Alle sind dort aufgewachsen und auch verwurzelt. Und auch wenn die beiden Ingenieure Lanthaler und Weger aktuell in Österreich beziehungsweise in der Schweiz arbeiten, sind sie allesamt stolze Südtiroler und machen gerne Werbung für ihre Heimat. Davon zeugt nicht zuletzt der große „Südtirol“-Schrifzug auf dem Fahrzeug, dessen Einsatz rein privat und ohne Sponsoren finanziert ist. Die Familie von Daniel Fink (31) betreibt in der Heimat ein großes Hotel, in dem auch schon die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu Gast war. Florian Haller (37) arbeitet im Vertrieb einer Autoteile-Firma.

Es begann im Touristenverkehr

Autos waren schon immer die Leidenschaft der Freunde – ein gemeinsamer Nenner seit Kindertagen. „Florian, David und ich haben uns dann am Nürburgring Autos gemietet und sind im Touristenverkehr über die Nordschleife geheizt“, blickt Daniel Fink zurück. „Aber das hat uns auf die Dauer nicht gereicht. So kamen wir in die RCN, und dann wussten wir schnell: Einmal die 24 Stunden auf dem Nürburgring mitfahren, das wollen wir. Mit Johannes Weger konnten wir dann noch einen vierten Mann begeistern.“

Am Ziel der Träume angekommen

Im vergangenen Winter bauten sich die vier Freunde in der Heimat ihren BMW 325i selbst auf. Vor Ort am Nürburgring übernimmt nun MRC RaceWorld aus Welcherath – die Mannschaft rund um Carsten Meurer und Sebastian Schemmann – den Einsatz. Lanthaler: „Wir haben einfach nicht die Man-Power, jedes Mal aus Südtirol Mechaniker und Helfer mitzubringen. Die Jungs haben viel Erfahrung und sind ja auch die amtierenden Meister in der RCN.“ Nach den erfolgreichen Einsätzen in RCN und NLS sind die vier Freunde aus dem Passeiertal in Südtirol nun dort, wo sie seit Jahren hinwollten: Mittendrin zwischen den Werksteams und den dicken Autos.

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