06.06.2021

Stimmen Sieger Pressekonferenz

.#911 – Manthey-Racing Porsche 911 GT3 R – Sieger

Kevin Estre:

„Zusammengefasst war es ein sehr hartes Rennen – vor der roten Flagge und auch danach. Der gestrige Nachmittag war einfach verrückt. Wir haben vor der roten Flagge etwas Anschluss zur Spitze verloren, dann folgte eine lange Pause und eine lange Nacht – das ist sehr ungewöhnlich für ein 24 Stunden Rennen. Wir konnten lange schlafen und hatten dann eine lange Phase in der Startaufstellung, bis es endlich wieder losgehen konnte. Dann lautete das Motto: Volle Attacke! Und jeder von uns hat alles gegeben und wir konnten uns zurück zur Spitze kämpfen. Das war der Schlüssel, um dieses Rennen zu gewinnen. In den letzten Jahren waren wir immer sehr knapp am Gesamtsieg und dieses Jahr ist es die Belohnung für die harte Arbeit der vergangenen Jahre. Und das alles im Jahr des 25-jährigen Manthey-Jubiläums. Es ist einfach großartig! Ich freue mich sehr für Olaf und natürlich für das gesamte Team. Den „Grello“ am Nürburgring zu fahren ist schon etwas Besonderes und mit ihm zu gewinnen ist einfach unglaublich!“

Michael Christensen:

„Das Rennen begann für mich gestern Nachmittag, als die Strecke anfing abzutrocknen. Es war schwierig, in den richtigen Rennrhythmus zu kommen. Als wir dann auf Slicks wechseln konnten, waren wir wieder in der Lage, an die Spitze anzuschließen. Das war ein sehr gutes Zeichen für uns. Heute bin ich nach der roten Flagge eingestiegen und war in Bestform. Ich habe versucht, jede Runde stark zu pushen und für den Sieg zu kämpfen. Wir waren und nicht sicher, ob es klappt – aber es hat alles funktioniert. Darüber freue ich mich sehr.“

Matteo Cairoli:

„Heute ist wahrscheinlich der beste Tag in meinem Leben. Ich wusste, dass wir eine gute Chance auf den Sieg hatten. Ich kann mich nur beim Team für die einmalige Change bedanken, hier dieses Rennen zu fahren. Wir hatten das beste Auto, das beste Team und waren an diesem Wochenende auf der besten Rennstrecke der Welt. Als Young Professional konnte ich viel von meinen Teamkollegen lernen und ich bin immer noch sprachlos. Ich war hier am Nürburgring schon einmal auf dem Podium, aber hier heute zu gewinnen macht mich wirklich sprachlos. Ich kann es nicht anders beschreiben.”

#98 – ROWE Racing BMW M6 GT3 / Rang 2

Marco Wittmann

„Platz zwei in diesem Jahr ist die Bestätigung, dass unser BMW-Sieg im letzten Jahr keine Eintagsfliege war. Wir sind von Platz 25 gestartet und haben bei dieser Ausgangslage eigentlich nicht mit einem Podium gerechnet. Martin Tomczyk hat mit seinem überragenden ersten Stint mit Sicherheit den Grundstein für Platz zwei gelegt. Dieses Ergebnis ist ein schönes Abschiedsgeschenk an unseren BMW M6 GT3 mit dem wir in diesem Jahr zum letzten Mal bei diesem Rennen gestartet sind, denn im nächsten Jahr kommt ja unser neuer BMW M4 GT3.“

Martin Tomczyk

„Wie Marco Wittmann schon gesagt hat war mein erster Stint wahrscheinlich schon der Schlüssel zu diesem Erfolg. Zugegeben – es war einer meiner besten Stints, die ich hier auf der Nordschleife je gefahren bin, insofern hat Marco Recht. Auch ich habe nicht geglaubt, dass wir von Platz 25 noch auf das Podium fahren. Aber wir sind über die ganze Distanz gesehen ohne Berührungen durchgekommen. Alle vier haben wir eine hohe professionelle und zugleich freundschaftliche Teamleistung abgeliefert, auf die wir stolz sein können. Im letzten Jahr waren wir Dritter, dieses Jahr Zweiter und vielleicht können wir im nächsten Jahr mit dem neuen Auto den Sieg holen.“

Sheldon van der Linde

„Ich bin natürlich ebenso sehr zufrieden, denn bei dieser Ausgangslage (Startplatz 25) hat keiner von uns damit gerechnet letztlich auf dem Podium zu landen. Die letzte Runde war sogar unsere schnellste Runde, was beweist, wie gut das Auto bis zum Schluss funktioniert hat. Vielen Dank auch an das gesamte Team für die tolle Mannschafts-leistung. Der Abbruch kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Sicherheit hat oberste Priorität.“

#7 - GetSpeed Mercedes AMG GT3 / Rang 3

Maximilian Götz:

„Ich bin super happy, dass wir das Rennen überstanden haben. Wir konnten zeigen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind und mit unserem AMG auch richtig gut fighten können. Allerdings hat das Rennen leider auch gezeigt wo wir unsere Schwächen haben. Bzgl. BOP muss ich sagen, dass wir leider auf der Döttinger Höhe nicht wirklich überholen konnten und eher von hinten aufgefressen wurden, das ist etwas Schade, da dieser Teil der Strecke sich sonst hervorragend zum gefahrlosen Überholen eignet. Aber wir nehmen unsere Performance auch als Ansporn an uns zu arbeiten. Wir müssen das Rennen jetzt analysieren und herausfinden warum die Porsche-Jungs am Ende 1min vor uns waren. Natürlich spielt auch das Glück hier in der grünen Hölle auch immer noch eine entscheidende Rolle. Unsere Vorbereitung für die 24h 2022 beginnt schon jetzt, denn unser Anspruch ist es ganz oben zu stehen. Beim Überrunden gehst du bei einem 3,5h Rennen natürlich ein viel höheres Risiko ein, als wenn du 24h Zeit hast. Aber dafür das wir alle gepusht haben gab es erstaunlich wenig Unfälle beim Überholen.“

Daniel Juncadella:

„Mit einem Podestplatz kann man natürlich immer zufrieden sein. Als Fahrer, Team und Marke kommst du natürlich nicht hierher um dritter zu werden, du willst gewinnen. Das wir als neunter gestartet sind macht den dritten Platz zu einer doch ganz guten Leistung.“

Raffaele Marciello:

„Mein Manöver war ohne Zweifel wirklich riskant, aber es war absolut fair und danke auch an den Falken-Porsche das er mir den Platz gelassen hat und so fair gekämpft hat. Ich bin ihm einige Runden gefolgt und konnte so sehen wo wir Vorteile haben und wusste dann genau wo ich den Überholversuch starten muss.“

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